...

Zerbrochen ist meine Welt.
Zerbrochen ist deine Welt.
Bauen wir sie gemeinsam auf,
Entsteht unsere Welt.
Könnte entstehen, unsere Welt.
Lass uns gemeinsam in eine Welt fliehen,
Die es vielleicht nur in unserem Kopf gibt.
Lass uns, uns dort verkriechen, denn in dieser
Welt gibt es kein böses.
Lass uns dort zur Ruhe kommen.
Lass uns dort träumen.
Lass uns dort lieben.
Lass uns dort geliebt werden.
Lass uns dort Liebe schenken.
Lass uns ...

Liebe. Liebe 5 Buchstaben.
Nutzlos, Sinnlos geschrieben.
Stark, verletzend. Zerstörend.
An sich sollte man Liebe doch hassen.
Für das, was sie uns Menschen antut.
Und dennoch lieben wir sie.
Ohne Bedenken lassen wir uns auf sie ein.
Und doch ist unsere Welt nicht sicher.
Denn Böses wohnt, regiert dort.
Liebe.
Lass uns unsere Welt abschotten, sie entlieben.
Doch es wäre keine Welt, ohne Liebe.
Unsere Welt soll existieren. Mit Liebe,
Mit Qual und
Mit Schmerz.

Lass uns endlich anfangen zuleben.

Ich werf dein Bild an die Wand,
ich will, dass es zerbricht.
Es gleitet aus meiner Hand,
Jetzt seh' ich nur dich und mich,
in meinem Scherbenmeer.


Wieso nimmt mich manches so sehr mit?
Mein Magen rebelliert, mein Herz wummert in meiner Brust.
Die Kehle schnürt sich zu Tränen nehmen mir die Sicht.
Sag was soll das nur? Wo führt es noch?
Ich kenn den Weg doch nicht. Lass mich nicht blind.


...
# Online seit Montag, 14. Juli, 2008 um 22:44
Geändert am Montag, 14. Juli, 2008 um 22:54

Er ...

Er ...
Er.
E
r ist Schuld, dass ich nachts weine.
Er.
Er ist Schuld, dass ich nachts weine, und deswegen keine Kraft mehr habe.
Er.
Er ist Schuld, dass ich nachts weine, und deswegen keine Kraft mehr habe, um zu leben.
Er.
E
r ist Schuld.
S
chuld, dass alles so gekommen ist.
Er gab mir den Schmerz,
Aber er nahm ihn mir nicht.
Er.
Er ist da und doch nicht hier.

Er!

Morgen fangen wir zuleben an. Und doch weiß keiner, wie man lebt.

M
orgen. Wir verschieben alles immer auf morgen. Haben Angst, vor dem Heute.
D
och morgen ist das heute auch schon wieder gestern.
Ebenfalls kann morgen die Sonne untergehen - dann verschiebt man es auf den nächsten morgen.
Morgen. Morgen wird
gelebt und dennoch tot auf der Straße gelegen.

Ich sch
reie jeden an, schreie in die Welt und bleibe dennoch stumm dabei.
Schreie stumm. Sc
hreie mit Gesten. Schreie aber besonders mit den Augen.
Darfst du in meine Augen sehen, fühle dich geehrt.
Darf
st du mir ins Innere blicken, fühl dich sicher, denn ich vertraue dir.
Dennoch weich
e ich deinen Blicken aus.
Bi
n mir nie sicher und fühle mich dennoch so.
An Angst feh
lt es mir nicht.
Doch an Lie
be schon.

Liebe ist Leben und Leben hab ich keins.


# Online seit Freitag, 20. Juni, 2008 um 16:44

...

Zerstörte Welt. Scherbenhaufen. Glitzern, glänzen im Schein des Mondes. Das kleine Mädchen sieht sie nicht. Sie sieht sie nicht in ihrer Angst, in ihrer Panik. Ihre Augen sind weit aufgerissen und dennoch sieht sie nichts. Sie rennt.

Sie rennt davon. Vor ihm. Vor dem, was er ihr antun will.

Er besucht sie nachts. Zerstört das Familienfoto, als sie sich wert und unter den Tisch rennen will. Sie schreit um Hilfe. Schreit, schreit so laut ihre kindliche Stimme zulässt. Doch ihre Mama hilft ihr nicht. Ihre Mama hat Angst.

Genau wie sie. Angst.

Angst vor allem, besonders aber vor dem Leben, dem Lachen, der Liebe und dem Glücklichsein. Sie kann nicht leben.

Nichts ist für die Ewigkeit. Nichts wird alleine für immer bleiben. Man sollte sich nie darauf verlassen und dennoch kann es so sein. Kann es so kommen. Wir können es bestimmen. Wir können es lösen, vergehen lassen, somit auflösen und es wird nicht bis in die Ewigkeit exestieren.
Aber wir können es auch pflegen, gern haben, gut heißen und lieben. Mit unserer Hilfe können wir es bis in die Ewigkeit schaffen.

Wovon ich spreche ist die Freundschaft. Und mir wird immer wieder klar, wie wichtig eine Freundschaft ist.
# Online seit Samstag, 07. Juni, 2008 um 18:56

Spielen wir fangen?

Spielen wir fangen? Oder was wird gerade mit mir veranstaltet?
I
ch bin immer am laufen, komme nie zur ruhe. Möchte Vorsprung aufbauen und schaffe es doch nicht. Immer wieder stürze, falle ich. Bleibe leblos, kraftlos eine Weile liegen. Du holst es. Du verfolgst mich, jagst mich. Lässt mich nicht in Ruhe. Lässt mir keine Wahl, außer fliehen.

Wenn
ich ein Farbkasten wäre, dessen Farben man alle schon einmal benutzt hätte, wäre ich die Farbe schwarz. Nutzlos, leblos, lieblos, kraftlos, tot. Ich kann nichts unterscheiden. Du zerstörst es. Ich weiß weder ob es Liebe oder Hass ist, Freundschaft oder Feindschaft, Trauer oder Glück. Was mit mir gemacht wird, kann ich nicht unterscheiden. Du benutzt mich und ich spiele mit. Nach deinen Regeln. Bin doch nur ein Spielzeug, was du mal hervor kramst, wenige Minuten am Tag mitspielst und liegen lässt. Mich keines Blickes würdigst und mich somit tötest. Ist dir das bewusst? Möchtest du das?
Du meinst doch, ich sei dein Lieblingsspielzeug!

[...]

# Online seit Freitag, 06. Juni, 2008 um 11:58

Bild

Ein Bild wurde gemalt
E
in Bild, welches so glücklich aussieht
u
nd doch nur aus einer Lüge besteht
F
arben wurden verwendet
und dennoch ist es grau

D
ie Farben verlaufen ineinander
verwischen die Sicht und ergeben keinen Sinn
das Bild ist zerstört

und doch steht ich in diesem
mi
t demcken an der Wand

Ge
fühle wurden ausgeblendet
er
stickt im Keim
la
ss sie doch nicht aufkommen

# Online seit Samstag, 17. Mai, 2008 um 18:13